Von Buenos Aires bis zur Antarktis

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Kreuzfahrten – der bequeme Weg für Reisen in die Antarktis

Der gängigste Weg, um von Buenos Aires in die Antarktis zu gelangen, ist die Buchung einer Kreuzfahrt. Zahlreiche Reedereien offerieren diese Reise und bieten Abenteurern die Möglichkeit, im Rahmen einer mehrtätigen oder sogar mehrwöchigen Kreuzfahrt die Expedition Antarktis hautnah zu erleben. Ein voller Koffer dicker Wintersachen sollte auf dieser Reise auf jeden Fall zum Gepäck gehören. Da für die Antarktis keine direkten Einreisebestimmungen bestehen und die Anreise im Regelfall stets über Argentinien erfolgt, wird von deutschen Staatsbürgern zwar kein Visum, aber ein noch mindestens sechs Monate gültliger Reisepass gefordert. Zusätzlich gelten bestimmte Einreisebestimmungen für Minderjährige, die auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes erfahren werden können.

Mit dem Flugzeug – der schnellste Weg in die Antarktis

Günstige und preiswerte Flüge nach Buenos Aires zu finden kann ebenfalls ein Teil der spannenden Reise sein. Viel wichtiger ist es für die Urlauber jedoch, wie diese Reise auf besondere Weise gestaltet werden kann. Eine Möglichkeit, nicht nur die facettenreichen Regionen der argentinischen Metropole, sondern einen der faszinierendsten Punkte der Welt kennenzulernen, ist ein Abstecher in die Antarktis. Zum Vorteil vieler natur- und kulturinteressierter Menschen können diese beiden Aufenthalte sogar miteinander verbunden werden, da Buenos Aires wie oben bereits beschrieben den Ausgangspunkt für Reisen in die Antarktis bildet.

Eigenständig reisen mit der Unterstützung speziell ausgebildeter Polarforscher

Soll die Reise zum ‘weißen Kontinent’ eigenständig und ohne die Inanspruchnahme eines großen Kreuzfahrtschiffes vorgenommen werden, müssen die Abenteurer schon hartgesotten sein. Unter Leitung erfahrener Seeleute muss die extrem raue See drei Tage lang durchquert werden, bis das erste Eis in Sichtweite erscheint. Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, dass die Reise ebenfalls von Wissenschaftlern begleitet wird, welche die exakte Reiseroute bestimmen und derzeitig geeignete Orte für Landgänge auswählen können. Ist eine Reise unter Zuhilfenahme eines Expertenteams organisiert worden, erhalten die Urlauber die Gelegenheit, Wale, Seelöwen oder Robben in freier Wildbahn zu beobachten. Werden sogar die Süd-Shetlandinseln angesteuert, besteht die Möglichkeit, auf Kaiser- und Königspinguine zu treffen. Diese Reisen auf eigene Faust erfolgen in Form von Kajak-Ausflügen, die Urlauber an der antarktischen Küste sowie den Eisbergen entlangführen. Hartgesottenen Urlaubern steht es zudem offen, Campingausflüge mit speziell ausgebildeten Führern und Polarforschern durchzuführen.